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Waldbrandgefahr verschärft sich weiter

Neue Verhaltensregeln

Die anhaltende Trockenheit und niedrigen Grundwasserstände im Zuge der Hitzeperiode setzen die Natur nicht nur immer mehr unter Druck, sondern erhöhen auch immer weiter das Risiko und Gefahrenpotential von Waldbränden.

Das auch für die Lorscher Wälder zuständige Forstamt Lampertheim hat aufgrund dessen nun zum wiederholten Mal die Gefahrenstufe angepasst, auf „Waldbrandalarmstufe A“.

Rauchwolke über einem Waldgebiet
Rauchwolke über einem Waldgebiet

In und um Wälder ergeben sich damit folgende Verhaltensregeln, um Waldbrände zu verhindern:

  • Alle Feuerstellen bei Grillplätzen und sonstigen Gefahrenstellen mit offenem Feuer im Wald und in Waldnähe bleiben weiterhin gesperrt.

  • Im Wald und im Abstand von weniger als 100 Metern vom Waldrand darf, generell kein Feuer angezündet und unterhalten oder offenes Licht (also alle Lichtquellen, die eine freiliegende ungeschützte Flamme nutzen) gebraucht werden.

  • Im Einzelfall ist auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen nicht ausgeschlossen. Für diese Maßnahmen wird die Bevölkerung bereits jetzt um Verständnis gebeten.

  • Alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher werden gebeten, insbesondere mit Blick auf die aktuell intensive Freizeitnutzung im Wald, erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit walten zu lassen.

  • Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht auch schon von achtlos aus dem Fahrzeugfenster geworfenen Zigarettenkippen entlang von Straßen aus.

  • Alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten außerdem nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.

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