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Le Coteau

Zunächst führten die Überlegungen zu einer Stadt an der bretonischen Kanalküste. In Anbetracht dessen, dass diese Stadt fast 900 Kilometer von Lorsch entfernt liegt, haben die Verantwortlichen von Lorsch den Gedanken, eine Städtepartnerschaft einzugehen, wieder fallen gelassen.

Durch den "Rat der Gemeinden Europas" kam dann die Stadt Le Coteau an der Loire ins Gespräch. Bis zu diesem Zeitpunkt waren allerdings schon wieder drei Jahre vergangen. Danach ging es jedoch Schlag auf Schlag. Im Sommer 1966 fuhren Bürgermeister Georg Werner, die Stadträte Heinrich Keck und Ludwig Angert sowie Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Schuller erstmals in die Stadt an der Loire, um sich ein Bild von Land und Leuten zu machen. Die Lorscher Delegation fuhr mit positiven Eindrücken zurück. Offenbar fanden auch die Gastgeber ihre Gäste sympathisch, denn im August des gleichen Jahres stattete Georges Copier, Mitglied des Festkomitees von Le Coteau, den Lorschern einen Besuch ab. Er bereitete die Visite einer Delegation aus Le Coteau vor, die dann kurze Zeit später unter der Leitung von Bürgermeister Charles Galett in Lorsch weilte. Den offiziellen Verschwisterungsbeschluss fasste die Lorscher Stadtverordnetenversammlung am 30. November 1966.

Urkunde

Im Rahmen eines Festaktes unterzeichneten die Bürgermeister Charles Galett und Georg Werner am 25. Juni 1967 die Verschwisterungsurkunde in der Nibelungenhalle. Beide Bürgermeister leben heute nicht mehr. Bei ihren Nachfolgern Ludwig Brunnengräber und Lucien Burdin hatte die Städtepartnerschaft ebenfalls einen hohen Stellenwert. Im gleichen Maße gilt dies auch für die jetzigen Bürgermeister Christian Schönung und Paul Fernier.
Wichtig ist, dass der Gedanke der Städtepartnerschaft von der jeweiligen Bevölkerung positiv aufgenommen wird. Dass dies in beiden Städten der Fall ist, wird an allen Freundschaften, die bei vielen Menschen in beiden Städten im Laufe der Zeit gewachsen sind, sehr deutlich.
An diesem positiven Entwicklungsprozess sind die Vereine in Lorsch und Le Coteau nicht unmaßgeblich beteiligt. Im Sinne eines lebendigen und friedlichen Europas sind die Städtepartnerschaften nach wie vor unverzichtbar.

Wer französisch kann, sollte auch unbedingt mal auf der Website von Le Coteau vorbeischauen: www.mairie-lecoteau.fr

Bereits im Jahre 1988 konnten die Städte Le Coteau und Lorsch das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft begehen. Die Aufzeichnungen in den Archiven der Stadt Lorsch gehen zurück bis in den Sommer des Jahres 1963, als die damalige Gemeindevertretung von Lorsch (Stadtrechte gab es erst zur 1200-Jahrfeier im Jahre 1964) den Gemeindevorstand unter der Führung des damaligen Bürgermeisters Georg Werner beauftragte, eine französische Partnerstadt zu suchen.

Weitere Informationen
www.mairie-lecoteau.fr

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