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Thal

Auf Empfehlung des Hessischen Städte- und Gemeindebundes hat sich die Stadt Lorsch wie auch andere Kommunen um eine Patenschaft zu einer Stadt oder Gemeinde in der ehemaligen DDR bemüht.

Nach eingehender Suche und Prüfung wurde der Kontakt zu der Gemeinde Thal aufgenommen.

Bei der Gemeinde Thal handelt es sich um einen anerkannten Luftkurort, in dem zum damaligen Zeitpunkt 2.320 Einwohner lebten. Aufgrund seiner zentralen Lage im Thüringer Wald hatte Thal schon immer einen regen Fremdenverkehr zu verzeichnen. Die etwa 260 Kilometer von Lorsch gelegene Gemeinde ist sehr gut über die Autobahn zu erreichen und verfügt mittlerweile über eine sehr gute Infrastruktur, zu der auch ein Schwimmbad gehört. Sehr gute Ausflugsmöglichkeiten bieten sich zum nahegelegenen "Großen Inselsberg", der höchsten Erhebung im Thüringer Wald. Die Wartburg in Eisenach ist in relativ kurzer Zeit von Thal zu erreichen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Gemeinde Thal im Jahre 1241. Reste eines ehemaligen Klosters sind heute noch erhalten. Insoweit ergeben sich Parallelen zu Lorsch.

Es war ein Hauptanliegen der damaligen Verantwortlichen der Gemeinde Thal, das Vereinsleben nach der Wende wieder zu aktivieren. Dieses Vorhaben wurde insbesondere durch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr mitgetragen. In der Zwischenzeit haben sich sehr gute Beziehungen zwischen den beiden Wehren entwickelt, die durch rege Treffen in unregelmäßigen Abständen weiter gepflegt werden.

Nach relativ kurzer Zeit waren sich die Verantwortlichen beider Kommunen einig, eine Patenschaft einzugehen. Offiziell besiegelt wurde die Patenschaft in einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 02. September 1990 im Hotel "Thalfried", bei der auch die Patenschaftsurkunde unterzeichnet wurde.

In der Zwischenzeit haben sich die Beziehungen zu Thal auch auf der kommunalpolitischen Ebene sehr gut entwickelt.

Hierzu gehörte in den Anfangsjahren der Verbindung auch, dass die Stadt Lorsch als Patengemeinde ihren Freunden aus der thüringischen Gemeinde Thal immer wieder mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat. Dies war auch bei dem Aufbau der Verwaltungsstruktur der Gemeinde Thal der Fall.

Die Begegnungen auf kommunalpolitischer und auf Vereinsebene sowie im privaten Bereich zeugen davon, dass die Patenschaft lebt und auch weiterhin Bestand haben soll. Dies ist auch der erklärte Wille der Verantwortlichen beider Kommunen.

Weitere Informationen
www.ruhla.de

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