Das Lorscher Ehepaar Schmitt spendet Baum als Zeichen der Verbundenheit und möchte zum Nachahmen anregen
Die Stadt Lorsch freut sich über eine ganz besondere Baumspende: Das Ehepaar Maria und Günter Schmitt hat der Stadt eine Trauerweide geschenkt, die bereits im Frühjahr in der Mittelstraße in Richtung Feldweg gepflanzt wurde. Am Mittwoch, den 24. Juni, fand gemeinsam mit Bürgermeister Christian Schönung die offizielle Übergabe des Baumes statt.
Für die Eheleute Schmitt ist die Trauerweide weit mehr als nur ein Baum. Bereits in jungen Jahren gehörte sie zu den Lieblingsbäumen von Maria Schmitt. Auch für die Familie von Günter Schmitt hat die Trauerweide eine besondere Bedeutung: Sein Vater Friedrich Schmitt pflanzte einst eine Trauerweide am Eingang seiner Gärtnerei.
„Die Trauerweide begleitet uns schon sehr lange und verbindet für uns Erinnerungen, Naturverbundenheit und Beständigkeit. Wir leben sehr gerne in Lorsch und wünschen uns, dass die Natur auch in Zukunft einen hohen Stellenwert in unserer Stadt behält“, erklären Maria und Günter Schmitt. .
Die Eheleute, die beide seit vielen Jahren eng mit Lorsch verbunden sind und sich – insbesondere Günter Schmitt – unter anderem in der Kirchengemeinde und der Kolpingsfamilie engagieren, möchten mit ihrer Spende jedoch bewusst nicht sich selbst in den Mittelpunkt stellen.
„Wir hoffen, dass unsere Baumspende vielleicht auch andere dazu inspiriert, sich auf ihre eigene Weise für unsere Stadt einzusetzen, zum Beispiel mit einer Spende für eine Bank, die zur Trauerweide gestellt werden könnte. Schon kleine Gesten können viel bewirken und dazu beitragen, Lorsch für kommende Generationen lebens- und liebenswert zu erhalten“, so die Eheleute Schmitt.
Die Trauerweide gilt als Symbol für Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Resilienz. Trotz ihres eher melancholischen Erscheinungsbildes steht sie sinnbildlich dafür, Veränderungen anzunehmen und selbst schwierigen Bedingungen mit Stärke zu begegnen.
Bürgermeister Christian Schönung dankte dem Ehepaar herzlich für die großzügige Geste: „Eine Baumspende ist immer auch ein Geschenk an die Zukunft. Das Ehepaar setzt mit ihrer Trauerweide ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit unserer Stadt und zeigt, wie vielfältig bürgerschaftliches Engagement sein kann. Für diese besondere Initiative und ihre langjährige Verbundenheit mit Lorsch danke ich ihnen von Herzen.“