DE | EN | FR

Wie Tabak sprießt und die Vergangenheit entdeckt werden will

Mit den wärmeren Tagen fingen auch für die Lorscher Tabakbauern von einst wieder die umtriebigeren Tage an: Die Nadelkopf-großen Samen werden ausgebracht und als Setzlinge angezogen, bis sie dann im Boden der Felder zu den mannshohen Stauden heranwachsen können und für eine reiche Ernte gehegt und gepflegt werden – im Detail kann man zu dieser traditionsreichen Industriekultur alles im Lorscher Tabakschuppen erfahren!

Tabakschuppen in Lorsch, im Vordergrund Tabakpflanzen
Tabakschuppen in Lorsch, im Vordergrund Tabakpflanzen

Die Ausstellung des Tabakschuppens wird am kommenden Wochenende wieder kostenfrei zugänglich sein, in direkter Nachbarschaft zum Frühlingsfest mit Feldtag im Freilichtlabor Lauresham, kostenlos, von 11-17 Uhr. In dieser Zeit kann man sich selbstständig auf Entdeckungstour durch das alte Industriegebäude begeben und alles über die aufwendige Arbeit der Tabakbauern erfahren – und vor Ort auch in direktem Austausch mit heutigen „Tabakbauern“, den Verantwortlichen des bürgerlichen Tabakprojekts, vor Ort auch noch die kleinsten Details über die Arbeit mit der kontroversen Kulturpflanze erfahren.

Während der Tabak von der Letzten Ernte noch beim Fermentieren auf seine Weiterverarbeitung wartet, bereiten die Aktiven des Tabakprojekts schon die nächste Ernte vor – sobald die Nächte Eisfrei sind, geht es mit einer neuen Generation Pflanzen raus aufs Feld und die Arbeit beginnt von neuem.

Datenschutzhinweis

Diese Webseite nutzt externe Komponenten, wie z.B. Schriftarten, Karten, Videos oder Analysewerkzeuge. Dazu werden auch Cookies eingesetzt. Datenschutzinformationen