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Frei leben ohne Gewalt

Herzliche Einladung am 25.November!

Aktion „Flagge zeigen gegen Gewalt“

Jedes Jahr am 25. November ist der Internationale Tag für die Beseitigung der Gewalt an Frauen. Aufgerufen dazu hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 1999. Die Öffentlichkeit soll damit stärker für dieses Problem sensibilisiert werden. Gewalt gegen Frauen ist ein hartnäckiges Problem, das zu oft im Verborgenen bleibt und von der Gesellschaft oder der Gemeinschaft, in der betroffene Frauen leben, zu oft nicht als solches wahrgenommen wird.

Gewalt gegen Frauen hat viele Formen

Sichtbare und unsichtbare Wunden hinterlässt die Gewalt gegen Frauen. Denn tatsächliche oder auch nur angedrohte Gewalt fügt Frauen und Mädchen oftmals nicht nur körperliche, sondern auch psychologischen Schaden zu. Die psychischen Folgen sind enorm und reichen von Ängsten über Depressionen bis hin zum Selbstmord. Zur Gewalt gehört auch jegliche Nötigung oder willkürliche Freiheitsberaubung, egal ob im öffentlichen oder privaten Bereich – im realen Leben oder auch online.

Jede dritte Frau ist mindestens einmal im Leben betroffen

Das alles sind Dinge, die man nicht gerne ausspricht und von denen niemand gerne hört oder sich gern damit beschäftigt. Selbst die betroffenen Frauen schweigen oft, weil die erfahrene Gewalt nicht in ihr Selbstbild und ihr Weltbild passen. Auch Scham spielt eine Rolle oder der Schutz anderer, der eigenen Kinder oder Eltern bspw. Das Schweigen zu brechen kann weitreichende Konsequenzen haben. Es bedeutet oftmals einen Einschnitt im sozialen Umfeld, vielleicht sogar einen Bruch in der Familie.

Die meisten Formen von Gewalt gegen Frauen sind hierzulande Straftatbestände, egal, wo sie stattfinden. Eine Anzeige wegen häuslicher Gewalt kann jederzeit erstattet werden, von jeder und jedem. Auch Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn, Zeug*innen können online und offline Anzeige erstatten. Weitere Informationen zur Online Anzeige sind abrufbar unter: https://onlinewache.polizei.hessen.de/ow/Onlinewache/

Die bundeseinheitliche Rufnummer 08000 116 016 ist täglich 24 Stunden erreichbar und bietet Hilfe im Falle von Bedrohung oder tatsächlichen Gewaltakten. Weitere Informationen unter: www.hilfetelefon.de

Bei Rückfragen steht Ihnen die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lorsch, Frau Dr. Doreen Allerkamp, gerne zur Verfügung unter gleichstellungsbeauftragte@lorsch.de oder telefonisch unter der Tel. 0 62 51/59 67-209

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