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Mit und ohne Rauch genießen

Lorscher Tabak-Fest an der Lorscher Kerb lädt wieder ein

Tabakfest
Lorsa Brasil

Die Tabakernte ist im Schuppen und die neuen Zigarren sind gerollt: Untrügliche Zeichen dafür, dass es Zeit wird für das Tabak-Fest 2022! Wie immer laden das Lorscher Tabakprojekt und die Stadt Lorsch am Kerwe-Wochenende (17. – 19. September) herzlich dazu ein und freuen sich über interessierte Tabak-Freund*innen und die, die es noch werden wollen.

Am Sonntag wird der historische Tabakschuppen geöffnet und ist ohne Führung zugänglich. Jedoch stehen kundige Bürger*innen dort den Gästen mit Auskünften zum Gebäude und zur Tabakkultur zur Verfügung. Dort, wie auch auf dem Markt, wird die neue Lorsa Brasil 2021 käuflich zu erwerben sein, die am Samstag offiziell angeraucht wird. Wie immer besteht diese aus über 60% Lorscher Tabak der Marke Geudertheimer und einem Brasil-Deckblatt – der Rest wird, wie bei jeder guten Zigarre, nicht verraten.

Wie stets findet das Tabak-Fest zu Füßen des UNESCO Welterbes Kloster Lorsch statt, wo die ehrenamtlichen „Tabakbauern“ frisch gebrochenen Tabak aufnähen und zum Trocknen aufhängen. Dass dabei viel erzählt und gefachsimpelt wird, hat Tradition. Dort kann man sich auch über das erfolgreiche Projekt informieren und es kann sich jede*r anmelden, um für ein Jahr mit dabei zu sein (oder auch für mehrere). Gerne berichten die seit 2013 tätigen Freiwilligen über ihre Arbeit und tauschen sich aus. Flankiert werden die Tabakpflanzer*innen von renommierten Zigarrenhersteller*innen am Stand von Villiger Söhne, dem Importeur kubanischer Zigarren in Deutschland. Villiger hat jedoch auch die Zigarren anderer karibischer und südamerikanischer Staaten im Angebot und natürlich die eigene Produktion.

Am historischen Rollertisch werden deutsche und kubanische Tabakrollrinnen nebeneinander die jeweils landestypischen Zigarren rollen, also Longfiller wie Shortfiller, die auch vor Ort erworben und verkostet werden können. „Zigarrenraucher*innen zählen – und zwar lange bevor da Wort Entschleunigung überhaupt in Mode kam – zu den Verfechter*innen derer, die sich für bewusste, langsame und unbedingt naturbelassene Genüsse einsetzen. Schon deshalb sind sie uns sympathisch“, lacht Gabi Dewald, die das Tabak-Projekt als ehemalige Kulturamtsleiterin mit Erfolg initiierte. Doch muss man nicht dem Rauchen frönen, um am Tabak-Fest Spaß zu haben: „Hier geht es um die Würdigung einer unsere Region beispiellos prägenden Kultur“, stellt die Lorscher Stadtverwaltung klar. „Und es gibt hier unglaubliche viele Leute, die dazu noch viel mehr Geschichten zu erzählen haben. Darauf freuen wir uns schon und erwarten unsere Gäste einmal mehr auf dem Benediktinerplatz vor der Königshalle!“ Abordnungen aus den umliegenden Tabakgemeinden sind besonders herzlich eingeladen.

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