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Lorscher „Giebauer Heimatstube“ in 3D

Besichtigung nun auch virtuell bequem von zu Hause aus

Giebauer Heimatstube von oben

Seit dem Jahre 1970 pflegt die Stadt Lorsch eine Patenschaft mit dem Städtchen Giebau. Im Zuge dieser Patenschaft gibt es die ca. 80m2 große Giebauer Heimatstube, die sich in der ehemaligen Karolingerschule (heute: Giebauer Haus) befindet. Die Arbeit des Giebauer Heimatausschusses wurde im September 2016 während eines Festaktes beendet, die Stadt hat aber die Fortführung der Ausstellung beibehalten. Für die Fortführung der Betreuung hat sich Rosemarie Embach bereit erklärt.

Pandemiebedingt waren die Besucherzahlen in den vergangenen beiden Jahren sehr gering und die Nachfrage nach Besichtigungen der Heimatstube verhältnismäßig niedrig. Umso erfreulicher, dass mittlerweile ein kleiner Einblick virtuell möglich ist.

Besichtigungen virtuell oder vor Ort
Der Freistaat Bayern engagiert sich stark für die Geschichte der Sudetendeutschen und hat hierfür das Sudetendeutsche Museum in München in der Hochstraße eingerichtet. Dieses ist das zentrale Museum der deutschsprachigen Bevölkerung in den böhmischen Ländern. Seine Dauerausstellung spannt einen Bogen über 1100 Jahre Geschichte, Kunst- und Kulturgeschichte, dargestellt in authentischen Objekten aus seinen Sammlungen, auf einer Ausstellungsfläche von 1200 Quadratmetern.

Mit der Museumsleitung wurden erste Kontakte geknüpft, weil es der Stadt wichtig erscheint, auch die Ausstellung in Lorsch dauerhaft zu zeigen und dies möglichst mit professioneller fachlicher Unterstützung.

Die Museumsleitung zeigte sich überrascht und erstaunt, hatte man doch von der Lorscher, sehr qualifizierten Ausstellung noch keine Kenntnis. Rasch fand ein Besuch statt und so wurde zur Dokumentation bereits Anfang des Jahres eine 3D-Aufnahme erstellt. Unter anderem konnte somit auch das Kernstück, nämlich das Modell des ehemaligen Städtchen Giebau, per Aufnahme gesichert werden. Die Ergebnisse dieser 3D-Aufnahme kann sich nun jede*r bequem von zu Hause aus anschauen. Bürgermeister Schönung ist sichtlich begeistert: „Toll, was heutzutage alles möglich ist. Die virtuellen Aufzeichnungen sind in jedem Fall einen Aufruf wert.“

Im Internet sind die Aufzeichnungen unter https://www.sudetendeutsches-museum.de/ueber-uns/heimatstuben/ zu finden.

Terminvereinbarungen zur Besichtigung vor Ort sind weiterhin über Frau Rosemarie Embach (Telefonnummer: 0 62 51/59 55 141) möglich.

Die Lorscher Giebauer Heimatstube kann man unter https://www.sudetendeutsches-museum.de/ueber-uns/heimatstuben/ virtuell besichtigen.

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