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Protest.Aktion.

Kunst von Ursula Schlosser 25. Juni bis 25. Juli 2021

Widerstand kann leise, laut, einsam und massenhaft sein. Die Bilder von Ursula Schlosser zeigen vielfältige Varianten. Auch den großmäuligen Protest, der sich in letzter Zeit verbreitet. Ihr Blick gilt medienwirksamen Einzelaktionen sowie Szenen des Straßenprotests.

Die Künstlerin skizziert seit Jahren die Black Lives Matter-Bewegung in den USA und befasst sich mit deutscher Raubkunst. Ein Blick in die Kolonialgeschichte zeigt als Monotypie, wie tödlich Widerstand sein kann. Erinnerungen an Proteste in ihrer frühen Jugend, wie etwa die Plakataktionen gegen Krieg von John Lennon und Yoko Ono, verarbeitet sie mit Siebdruck und gewachstem Papier. Proteste die zum Fall der Mauer führten setzte sie mit Acrylfarbe auf Leinwand um – wie die meisten ihrer Bilder.

Mit Interesse verfolgt Ursula Schlosser, wie in der Corona-Zeit über Freiheit diskutiert wird: „Viele Menschen erleben Diskriminierung oder Unterdrückung, sind sogar vom Tode bedroht, wenn sie sich erheben. Da wundert es schon, wenn von Verlust der Freiheit die Rede ist, weil Leute Masken tragen sollen.“

Ausstellung

Die Bilder von Ursula Schlosser sind oft inspiriert von Nachrichtenclips. Die Künstlerin hat jahrelang Dokumentarfilme produziert, so wundert es nicht, dass manche Bilderserien an Bilderfolgen im Film erinnern. Ursula Schlosser ist in Mannheim geboren und lebt seit längerem in Bensheim.

Foyer des Paul-Schnitzer-Saals im Museumszentrum Lorsch , Nibelungenstraße 35,
64653 Lorsch
DI bis SO, 10 – 17 Uhr

Vernissage am Freitag, 25. Juni um 19 Uhr

Ursula Schlosser führt durch ihre Ausstellung: Sonntag, 4. Juli 2021, 11 Uhr

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