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Bald blühen wieder Gedichte an den Hoftoren!

Nachdem der UNESCO Welttag der Poesie hinter uns liegt, zündet das Lorscher Kulturamt im Rahmen des Bienen- und Dichterprojektes seine nächste Lyrik-Aktion: Die allseits beliebten Hoftorgedichte kommen wieder. Und zwar unter der Überschrift “Aufblühen!“. Seit 2014 gehört diese Aktion, an der sich alle beteiligen können, zum Kulturangebot dieser Stadt.

Was passiert dabei? – Das Kulturamt nennt immer eine Art Ober-Thema, das dieses Jahr „Aufblühen!“ heißt. Ob damit nun Blüten oder Blumen gemeint sind oder dass die Menschen wieder aufblühen, wenn der Frühling kommt, ob das Wort ein Aufblühen im Miteinander meint oder durch ein schönes Ereignis oder nach einem Leiden oder einer Krankheit oder ob es sich einfach um ein Gedicht über einen schönen Spaziergang oder eine aufheiternde Begegnung handelt oder gar über die Gedichte, die nun wieder an Hoftoren „aufblühen“ - das sei dahingestellt.

Wer ein solches Gedicht kennt, findet und mag, der schickt es per Mail, Post oder Einwurf am Kulturamtsbriefkasten ein. Dabei ist es gleich, ob das Gedicht von einer bekannten Dichterin oder einem unbekannten Lyriker stammt oder gar von der einsendenden Person selbst verfasst wurde. Einsendeschluss ist der 06. April. Neben dem Namen des/der Verfasser*in sollte in jedem Falle auch den Namen der/es Einreichenden und das Alter angeben werden.

Im Kulturamt werden alle eingesandten Gedichte erfasst und gut leserlich im Plakat-Format ausgedruckt. Etwa Anfang Mai werden diese Plakate in der ganzen Stadt an die Hoftore gehängt. Und auch dafür kann sich jedermann melden. „Mittlerweile gibt es viele Bürger*innen, die sich ein Gedicht an ihrem Hoftor wünschen“, freut sich das Team vom KULTour-Amt über eine jährlich länger werdende Liste.

Im Juni werden die Gedichte wieder eingesammelt. „Das letzte Mal waren es über 80“, schmunzelt Jana Lenhart. „Aber wenn jemand sein Hoftorgedicht behalten möchte, dann lassen wir es selbstverständlich dort als kleines Dankeschön.“.

Ähnlich wie beim Fensterwunder sind dann wieder viele Leute in der Stadt auf den Spuren der Hoftorgedichte unterwegs, um die poetischen Schätze zu entdecken und zu lesen. „Deshalb“, so Lenhart, „wird es auch wieder eine Liste geben, die den Leuten die Adressen nennt, an denen sie die Hoftorgedichte finden können.“ Ein Corona-konformes Vergnügen sind die poetischen Spaziergänge allemal. „Das ist nun wirklich etwas, was alle bedenkenlos tun können“, lädt das KULTour-Amt die Bevölkerung zum Mitmachen ein. „Schicken Sie uns Ihr Lieblingsgedicht zum Thema ‚Aufblühen!‘ bis zum Ostermontag, den 6. April, wünschen Sie sich ein Gedicht an Ihrem Hoftor und vor allem: Gehen Sie wenn es soweit ist, auf Gedichte-Entdeckungstour durch Ihre Stadt!“

Das KULTour-Amt bittet um zahlreiche Einsendungen von Gedichten zum Thema „Aufblühen!“ bis zum 6. April (Ostermontag). Entweder per E-Mail (mrglslrschd), per Post (KULTour-Amt, Stiftstraße 1, 64653 Lorsch) oder dort direkt in den Hausbriefkasten in der Stiftstraße 1 werfen.

Die Hoftorgedichte sind – wie der UNESCO Welttag der Poesie im März - Bestandteil des Bienen-und-Dichterprojektes. Dieses gründet im Lorscher Bienensegen, einem frühmittelalterlichen Bannspruch in Versform. Folgerichtig stehen Bienen und Lyrik im Mittelpunkt aller Veranstaltungen, Angebote und Aktivitäten dieser Kulturinitiative. Die nächste Aktion im Jahresreigen ist turnusgemäß das Bienen- und Dichterfest am Lorscher Frühlingsmarkt.

Förderprogramm Lebendige Zentren

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