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Endlich wieder ins kühle Nass!

Am 23. Juni öffnet das Lorscher Waldschwimmbad

„Hinein ins Bade-Vergnügen!“ – Der lange ersehnte Startschuss fürs Lorscher Waldschwimmbad wird am 23. Juni 2020 gegeben und damit sogar noch deutlich vor den Sommerferien. Nachdem das Land Hessen seit dem 15. Juni den Badebetrieb unter Einhaltung der gesetzlichen Corona-Regelungen wieder erlaubt, haben die GGEW-Betriebsführung des Bades und die Stadt Lorsch umgehend ein Hygiene-Konzept für das beliebte Freibad am westlichen Stadtrand Lorschs erarbeitet, um schnellstmöglich den geregelten Zutritt zu ermöglichen.

 

Zudem mussten die personellen Voraussetzungen geschaffen werden und die erforderlichen Wasserbeprobungen durch das Gesundheitsamt müssen erfolgen. Doch schon ab dem 23. Juni sind alle Becken, auch das Babybecken, wieder offen. „Einzig unser Kioskbetreiber benötigt noch ein paar Tage länger, um alle Vorschriften umzusetzen“, so Bürgermeister Christian Schönung. Hier sollen die Läden am übernächsten Wochenende (27. Juni) spätestens wieder hochgehen.

Worauf muss geachtet werden?

Die Anzahl der Badegäste, die gleichzeitig auf dem Gelände sein dürfen, liegt entsprechend der Größe der Anlage bei ca. 1000 Personen. „Doch diese Zahl wird in der Regel nur sehr gelegentlich an besonders heißen Tagen erreicht“, vermutet der für das Schwimmbad zuständige Amtsleiter Ralf Kleisinger darin keine größeren Probleme. Sollte die kritische Zahl dennoch erreicht werden, springt eine sogenannte Einlass-Ampel auf Rot. Auch auf der Homepage der Stadt ist die aktuelle Besucherzahl jederzeit einsehbar. Diese wird über Lichtschranken am Ein- bzw. Ausgang ständig kontrolliert. Ein kurzer Blick auf die Homepage wird deshalb jedem vor einem geplanten Besuch empfohlen, damit vor Ort möglichst keine oder nur kurze Wartezeiten entstehen.

Auf den Liegewiesen müssen Schwimmbadgäste auf die notwendigen Abstände achten (mind. 1,50 m), so sie nicht zur gleichen Familie gehören. Das Gleiche gilt natürlich auch im Wasser. „Und genau das sollte bei der begrenzten Gästezahl sowohl in den Becken als auch beim Sonnenbaden für alle möglich sein“, so Kleisinger. „Wir appellieren hier an die Vernunft und Verantwortlichkeit unserer Gäste!“

Was bleibt wie es ist?

Zuallererst die Öffnungszeiten. Aber auch die Eintrittspreise bleiben unverändert. Sowohl Tagestickets als auch Dauerkarten können wie üblich direkt an der Kasse des Waldschwimmbades gekauft werden. Allerdings natürlich nicht mehr zu Vorverkaufskonditionen. Ein Vorverkauf kann kurzfristig nicht mehr eingerichtet werden und würde eine in Corona-Zeiten nicht gewollte Menschenansammlung auslösen. Ermäßigungen auf Dauerkarten wegen der verzögerten Schwimmbadöffnung gibt es leider nicht. Wer jedoch – wegen des Coronabedingten verspäteten Starts ins Freibadjahr – seine schon gekaufte Dauerkarte zurückgeben möchte, kann das tun und bekommt diese erstattet.

Und was sonst?

„Den Start in unser Jubiläumsjahr hätten wir uns natürlich ganz anders vorgestellt“, ruft der Bürgermeister, selbst begeisterter Waldschwimmbad-Fan, ins Gedächtnis, dass das Lorscher Freibad in diesem Jahr seinen 50sten Geburtstag feiert. Doch Christian Schönung ist glücklich, dass sich der Magistrat zu einem Hygienekonzept entschlossen hat, was den Badespaß der Gäste so wenig wie möglich beeinträchtigt. „Und wenn ich mir die historischen Bilder von der Eröffnung 1970 ansehe muss ich sagen: Selbst wenn sie mehr Abstand halten müssen, sind die Leute bestimmt genauso glücklich wie damals, dass sie endlich – wieder – in „ihr“ Waldschwimmbad springen dürfen Ich kann es jedenfalls kaum selbst erwarten!“ Da am 23. Juni um 7.30 Uhr das traditionelle Anschwimmen stattfindet, öffnet das Schwimmbad an diesem Morgen erst um 8 Uhr für die Öffentlichkeit.