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Strafbarer Müllfrevel in Lorsch

Die Stadtverwaltung bittet um Mithilfe

Das Problem der illegalen Müllentsorgung ist zur Zeit in Lorsch besonders eklatant. Der Grund der Zunahme ist nicht nur, dass im Zuge der Corona-Pandemie viele Leute ihre Wohnungen renovieren, entrümpeln oder umgestalten. So fällt plötzlich jede Menge „Wohlstandsmüll“ an. Dazu kommt, dass der ZAKB-Wertstoffhof in Lorsch derzeit wegen Personalmangels geschlossen hat. Uneinsichtige und unverantwortliche Zeitgenossen werfen deshalb ihren Grünschnitt, ihren Elektroschrott, ihren Bauschutt, ihre Kleinmöbel etc. entweder vor das Tor des ZAKB-Geländes oder aber einfach in die freie Natur. Nicht nur den Bürgermeister erbost ein derartiges Verhalten. „Das ist nicht akzeptabel und mehr als ein Kavaliersdelikt! Sprechen Sie Leute an, wenn Sie so etwas beobachten! Zeigen Sie Zivilcourage.“

In solchen Fällen drohen zurecht empfindlich hohe Bußgeldanordnungen. Die Grenze zur Straftat ist jedoch dann überschritten, wenn versucht wird, auf diesen illegalen Wegen umweltgefährdende Stoffe zu entsorgen.

So geschehen am Wochenende, als bislang Unbekannte einen Umweltfrevel größeren Ausmaßes begingen. Zwischen dem frühen Abend des 28. und dem Morgen des 30. März wurden am Naturparkplatz „Sachsenbuckel“ mehrere Kanister mit Resten von undefinierbaren Flüssigkeiten illegal abgelagert. Da vermutet werden musste, dass es sich um umweltgefährdende Stoffe handelt, musste seitens der Stadt Lorsch eine Fachfirma mit der Entsorgung der Flüssigkeiten beauftragt werden, was erhebliche Kosten nach sich zieht. Vom Ordnungsamt Lorsch wurde bei der zuständigen Polizeidirektion Heppenheim deshalb Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

Der Leiter des Ordnungsamtes Rainer Dluzak bittet aus diesem Grund Bürgerinnen und Bürger, die etwas beobachtet haben was in Zusammenhang damit stehen könnte, um Meldung bei der Lorscher Ordnungsbehörde (06251/5767170 oder 06251/5967174).

Bürgermeister Schönung zeigt sich entschlossen: „Es ist nicht hinzunehmen, dass viele Leute Hand anlegen, etwa bei den jährlichen Frühjahrs-Putzaktionen, aber auch im täglichen Verhalten, unsere Stadt sauber und freundlich zu halten, während andere, rücksichtlose Mitbürgerinnen und Mitbürger ihren Dreck auf Kosten anderer einfach in die Landschaft schmeißen!“ Im Stadthaus hofft man, dass dieser neuerliche Fall einer strafbaren Müll- bzw. Schadstoffentsorgung geahndet werden kann.