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STADT UND BÜRGERbüro

 

Auflagen für die Haltung von Hirtenhunden

Hunderasse wird wurde neu zugeordnet

Anatolische Hirtenhunde fallen ab dem 1. Januar 2020 unter die sogenannte Erlaubnispflicht. Der Grund ist, dass diese Hunderasse schon seit Juni 2018 zu den sogenannten „Kangal-Hirtenhunden“ gezählt wird. Solche Rassestandards werden von der Fédération Cynologique Internationale FCI mit Sitz in Belgien festgelegt. Damit fallen die Hirtenhunde in Hessen unter den §2 Abs.1 Nr. 7 HundeVO, was verschiedene Verschärfungen und Verteuerungen in der Haltung für ihre Besitzerinnen und Besitzer nach sich zieht.

Denn die Hunderasse wird damit als gefährlich eingestuft. Deshalb werden diese Tiere deutlich höher besteuert, man braucht für deren Haltung eine Erlaubnis, einen Wesenstest und einen Sachkundenachweis (dass man zu deren Haltung befähigt ist), was alles wiederum mit Kosten verbunden ist.

Hundehalterinnen und Hundehalter, die ihren Hirtenhund vor dem 31. Dezember 2019 erworben haben, können diese neue Regelung jedoch umgehen, wenn sie ihren Hund noch vor dem 30. Juni schriftlich bei der Ordnungsbehörde im Lorscher Stadthaus (Neckarstraße 2) anmelden. Sie erhalten eine schriftliche Bestätigung der Behörde, die zukünftig beim Ausführen des Hundes bzw. bei eventuellen Kontrollen vorgezeigt werden muss.