DE | EN | FR

Vom eigenen Glück abgeben

Weihnachtsmarkt-Spendenaktionen brachten fast 2500 €

Tue Gutes und rede drüber! – Zum Beispiel, damit noch mehr Leute Gutes tun. Dass dieses Rezept funktioniert, zeigte sich jetzt auch auf dem Lorscher Weihnachtsmarkt. Denn die Zahl derer, die ihre Gewinne zugunsten guter Zwecke zur Verfügung stellen sowie die Höhe der daraus resultierenden Summe, konnten hier gesteigert werden.

Entsprechend strahlend empfing der Bürgermeister jetzt die diesjährigen Spender in seinem Dienstzimmer. Zum einen hatte auf dem Weihnachtsmarkt die „Lebende Werkstatt“ von [ånneschd] – der Laden zur Region“ in Kooperation mit dem KULTour-Amt satte 620 Euro eingebracht. Das Geld geht an den Verein HELDENSTÄRKER in Zwingenberg. Ziel des Vereins ist die Verbesserung der Notfallmedizin für Kinder durch die dafür notwendige Ausstattung von Notarztwägen und die spezielle diesbezügliche Ausbildung der Ersthelfer. 

Dieser Zweck erschien dann der Familie Röntzsch-Weigand vom Stall Rutenhof so sinnvoll, dass sie ihre Spendensumme aus dem Ponyreiten und Kutschfahren spontan umwidmete: Anstatt es ihrem Projekt „Reiten für Kinder mit Handicap“ zugutekommen ließen, schlossen sie sich der städtischen Initiative an. Die aufgerundete Summe von 350 Euro zusätzlich ging deshalb ebenfalls an die HELDENSTÄRKER.

Die Schaustellerfamilie Schneider aus Riedrode hingegen hatte schon im Vorlauf des Blauen Weihnachtswunders angekündigt, ihre Einnahmen vom Weihnachtsmarktfreitag bedürftigen Kindern in Lorsch zukommen zu lassen. 730 Euro kamen damit zusammen und werden im neuen Jahr für Spielzeuge für die Gemeinschaftsräume geflüchteter Kinder in Lorsch genutzt. Markus Schneider stellte in Aussicht, die Summe auf 1000 Euro aufrunden zu wollen. Ebenfalls hatte sich ein privater Standbetreiber, die Familie Puchner aus Einhausen, entschlossen, die Frankfurter Kinderkrebshilfe mit 320 Euro zu unterstützen, was sie auf 500 €uro aufrundeten.

Insgesamt fast 2500 Euro kamen so zusammen. Christian Schönung: „Die Idee, andere am eigenen Glück und Wohlstand teilhaben zu lassen, ist für mich untrennbar mit dem Feiern von Weihnachten verbunden. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass dieser Gedanke in unserer Stadt so lebendig ist. Ich danke allen Spenderinnen und Spendern für ihre sehr menschliche Initiative.“

V. li.: Jeanette Schröder (Integrationsbeauftragte der Stadt Lorsch), Markus Schneider (Schaustellerbetrieb Markus Schneider, Bürgermeister Schönung, Michael Sochiera ([ånneschd – der Laden zur Region],  Marion Muhalia (HELDENSTÄRKER Zwingenberg),  Sven Weigand mit Tochter (Stall Rutenhof) Foto: Stadt Lorsch

Datenschutzhinweis

Diese Webseite nutzt externe Komponenten, wie z.B. Schriftarten, Karten, Videos oder Analysewerkzeuge, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Datenschutzinformationen