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Friedhofsentwicklungskonzept wird umgesetzt

Nächste Woche beginnen die Maßnahmen

Schon länger ist es ein Thema: Der Lorscher Friedhof soll verschiedene Umgestaltungen erfahren. Dabei wünschen sich viele Bürger, aber auch die AG Friedhof und schließlich die Stadtverordnetenversammlung sowohl Verbesser-ungen als auch Veränderungen. Die zusammengetragenen Wünsche, Anregungen und Kritikpunkte haben zum Erstellen eines sogenannten Friedhofsent-wicklungskonzeptes geführt. Jetzt wird mit der Umsetzung dieses von der Politik beschlossenen Konzeptes begonnen.

Den Anfang macht „die wohl für alle sichtbarste Maßnahme, die nächste Woche beginnt“, so der Leiter des Bau- und Umweltamtes Volker Knaup. Die Rede ist davon, dass die Douglasien entlang des Hauptweges entfernt werden, wozu der Stadt von einem Baumsachverständigen geraten wurde. „Die etwa 50jährigen Gehölze mussten schon verschiedentlich herausgenommen werden, weitere würden absehbar folgen, die Allee ist jetzt schon lückenhaft“, so Knaup. Und weiter: „Teilweise bilden auch deren Wurzeln gefährliche Stolperfallen und auch Grabeinfassung heben sich durch das Wurzelwerk“. Dass die Maßnahme noch vor Weihnachten durchgeführt wird, hat wiederum haushalterische Gründe, weiß Knaup: „Die Mittel für das Fällen der Bäume und das Entfernen des Wurzel-werkes stehen für das Haushaltsjahr 2019 zur Verfügung.“

Diese „nicht einfache Entscheidung“ soll jedoch durch eine für Anfang 2020 terminierte Neugestaltungsmaßnahme gemildert werden: Anstelle der Nadel-bäume wird eine Säuleneichenallee entstehen, „der Alleecharakter soll hier un-bedingt erhalten werden.“ Zudem werden dort weitere Bänke aufgestellt und die zahlreichen Abfallcontainer sollen etwas reduziert, jedoch besser gelegen platziert werden.

Auch der Trend hin zu kleinere, also besser zu pflegenden Grabstätten fordert neue Ideen und Aufteilungen des Areals. So werden z.B. mit den sogenannten „Troggräbern“ Ruhestätten geschaffen, die ein gewisses Maß an individueller Ausgestaltung zulassen, jedoch das Maß der Grabpflege überschaubar gestalten, was auch für gesundheitlich eingeschränkte Personen besser zu bewältigen ist.

Der Bauamtsleiter weist darauf hin: „Wir bitten um Verständnis und um erhöhte Aufmerksamkeit, da nun immer wieder partielle Sperrungen des Friedhofs, beispielsweise um Rahmen der Baumfällarbeiten, nötig werden.“ Doch seien die Gefahrenstellen dann stets entsprechend und umfangreich abgesperrt.