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„Es macht einfach riesig Spaß!“

Jetzt auch Kinder-Quiz in der „WAASCHDE NOCH?“-Ausstellung

Als die Ausstellung „WAASCHDE NOCH? – WALTER SCHUMACHER. EIN FOTO-GRAF SIEHT SEINE STADT“ am 1. Adventswochenende eröffnet wurde, war der Andrang groß. Und das Interesse der Bevölkerung an der Präsentation der gut 400 Bilder aus dem Fotoarchiv von Walter Schumacher hält ungebrochen an. „Zu köstlich!“ „Die Erinnerungen haben uns davongetragen!“ „Unglaublich, wie sich alles verändert hat.“ „Was für tolle Bilder!“ „Ich habe meinen Opa gefunden – ich komme nochmal, aber dann mit Opa.“ lauten begeisterten Einträge der Besucher-innen und Besucher. „Wir hoffen, dass die Leute besonders an den Weihnachts-feiertagen und zwischen den Jahren mit ihren Familien und Freunden in die Aus-stellung gehen, um diesen großen Rückblick auf das Lorsch ab 1950 und damit auf das eigene Leben gemeinsam zu genießen“, sagen die Ausstellungsmacher-innen vom Lorscher KULTour-Amt.

Gerade im Hinblick auf die Feier- und Ferientage haben sie sich jetzt noch etwas Besonderes speziell für die Kindergäste einfallen lassen und ein Quiz und Frage-spiel quer durch die Ausstellung entwickelt. „Was für ein Gerät hält dieser Mann in seinen Händen?“ heißt es etwa im Themenbereich „Loandwerdschafd“. Oder: „Was steht denn da bei der Oma Komisches in der Küche herum?“ unter „Bei de Leid dehoam“. Bei einem brennenden Gebäude wird nach dessen Bezeichnung gefragt und bei einem anderen: „Was kommt dir hier seltsam vor?“. Zu jedem der zwölf Ausstellungskapitel gibt es Fragen. Nebenbei können die Kinder noch ein bisschen Lorscher Platt lernen. „Das ist gar nicht so einfach, vor allem beim Lesen“, sagen die Organisatorinnen und spielen darauf an, dass alle Über-schriften in der Ausstellung in Lorscher Mundart geschrieben sind.

Für Erwachsene gibt es Listen, die man zur Hand nehmen kann. Dort sind alle Bildunterschriften verzeichnet, denn an den Wänden stehen nur Nummern, mit deren Hilfe man sich dann zurecht findet. Die Ausstellung, modern und schnör-kellos gemacht, könne sich, so urteilten die Eröffnungsgäste, überall sehen las-sen. Und eine Besucherin, die selbst noch gar nicht lange in Lorsch wohnt und demzufolge nicht viele Menschen auf den Bildern (wieder-)erkennt sagte: „Ich bin total fasziniert, es sind einfach gute Bilder, technisch brillant und gut ge-sehen, es macht Riesen-Spaß, diese Ausstellung zu entdecken.“

Bewusst wurde versucht, möglichst persönliche, lebendige Bilder aus den 12 000 Negativen des Schumacher-Archivs herauszusuchen. Die Kapitel, die sich dabei ergaben entwickelten sich nach den Schwerpunktthemen des Fotografen. „Damit zeigen wir nicht nur eine Sicht auf Lorsch, sondern eben auch den ganz individuellen Blick des Fotografen Walter Schumacher, der sein Leben lang diese Stadt portraitierte.“ Zusammen ergibt das eine Präsentation, die sich als unge-mein kurzweilig und kommunikativ erweist und die Leute die Zeit vergessen lässt. „War zweieinhalb Stunden da. Muss aber auf jeden Fall noch einmal kom-men“, lautet dazu eine aufschlussreiche Gästebucheintragung.

„Waaschde noch? – Walter Schumacher. Ein Fotograf sieht seine Stadt“, ist noch bis 24. März 2019 im Museums-zentrum, Nibelungenstraße 35, 64653 Lorsch zu sehen; Öffnungszeiten: DI – SO 10 – 17 Uhr; geschlossen am 24. und 31. DEZ sowie am Fast-nachtsdienstag.