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Pressemeldungen

 

Feuer, Pinsel und Kastanien

Die Villa Kunterbunt feierte ihr Familienherbstfest

Zum Familienherbstfest hatte letzte Woche der städtische Kindergarten Villa Kunterbunt eingeladen. Und kunterbunt ging es in der Tat – trotz des eher grauen Wetters – bei dem Outdoor-Fest in der Stadtmitte zu. Liebevoll hatten die Kindern mit ihren Erzieherinnen und Erziehern Blumen besorgt und diese auf den Tischen arrangiert, am Basteltisch glänzten die rotbraunen Kastanien und in der Malecke wurde nicht nur die neue Holzfigur für den Kindergartenzaun üppig mit Farbe versorgt… Hochbetrieb herrschte auch rund ums Feuer, über dem sich die Stecken mit den Würstchen und Brotscheiben munter kreuzten. Nur eine Ecke weiter duftete es hingegen nach Zucker, Zimt und Waffelteig, geduldig standen die Schleckermäuler Schlange.

„Es ist im Grunde auch ein Willkommens- und Kennlernfest“, so die Leiterin der Kindertagesstätte Anja Funck. Unter den 85 Kindern sind insgesamt 15 Mädchen und Jungs, die nach den Sommerferien hinzu gekommen sind. Und da zu dem Fest auch die Eltern und weitere den Kindern nahestehende Verwandte einge-laden waren, diente der Nachmittag im Garten vor allem auch dem Kennen-lernen der Väter und Mütter untereinander.

Sowohl der Elternbeirat als auch der Förderverein der Villa Kunterbunt hatten sich eingebracht. „Vor allem aber haben die Kinder Wünsche und Ideen ge-äußert“, erzählt Funck über das Zustandekommen des Festes. Insbesondere die Gruppe der Fünf– bis Sechsjährigen sei ganz bewusst in das Konzept einbezogen worden. „So haben die Kinder beispielsweise die Naturmaterialien für den Basteltisch selbst gesammelt und in den Kindergarten gebracht. Sie helfen wahnsinnig gerne.“

Fast neunzig Erwachsene hatten sich im Vorhinein angemeldet, was Funck und ihr Team sehr freute. „Das Interesse war wirklich groß!“.

Freude hatten ganz offensichtlich auch die Kindergartenkinder selbst. Das ge-wählte Thema „Feuer“ zog sie ganz offensichtlich in seinen Bann. Und dass am Ende schon mal die gebratene Wurst eine Panade aus Sand erhielt, weil sie von Stock runterplumspte oder der blaue Pinsel, bevor er auf den Malgrund klatschte, die Lippen glänzend blau bemalte, das störte keinen großen Geist. Freiraum, ausprobieren können und Neues tun – das waren die wirklich wichtigen Dinge, um die es ging. Das machte offensichtlich Kindern wie Er-wachsenen großen Spaß!