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„Schon kleine Interventionen können große Wirkung erzielen“

LORSCH STEP 2030 lädt zum zweiten Bürgerbeteiligungstermin

Am 26. September geht der Stadtentwicklungsplan 2030 kurz „LORSCH STEP 2030“ genannt, in eine weitere Runde. Ab 17 Uhr sind dann alle Lorscherinnen und Lorscher dazu eingeladen, bei einem Rundgang durch die Innenstadt und einem anschließenden Workshop-Meeting in der Nibelungenhalle weiterhin ihre Vorstellungen und Visionen für die Zukunft Lorschs einzubringen. Der Beteiligungs-Prozess will diesbezüglich jedoch neben konkreten Vorschlägen, vor allem „eine konstruktive und produktive Diskussion über die Zukunft Lorschs“ anstoßen, so Martin Fladt, Leiter der mit dem STEP Lorsch 2030 beauftragten Agentur UmbauStadt.

„Natürlich“, so Fladt weiter, „ist in Lorsch etliches ähnlich wie in vergleichbaren Kommunen.“ Dabei spricht er vor allem den demografischen Wandel an, „der als struktureller Wandel unser gesamtes Land und die ganze Gesellschaft herausfordert“. Dahingehend brachte der erste Bürgerbeteiligungstermin BBT im Juni schon erste Anregungen und Wünsche zutage. Die Besonderheit in Lorsch sieht der Architekt jedoch vor allem in der „eingesperrten Lage zwischen Verkehrsbändern und Landschaftsschutzgebieten“. Demzufolge beziehe sich die „notwendige Flächenentwicklung vornehmlich auf den Innenbereich der Gemeinde“. Das Stichwort „Wohnraumverdichtung“ fiel beim ersten BBT entsprechend oft.

Der LORSCH STEP 2030 knüpft an den ersten STEP an, der immerhin schon vor siebzehn Jahren durchgeführt wurde. „Es geht jetzt um eine Anpassung und auch Neuauflage eines Stadtentwicklungskonzeptes, da sich mittlerweile viele neue Fragen, Bedürfnisse und Erfordernisse aufgetan haben“, sagt Martin Fladt. Wichtig ist sowohl der Politik als auch der Stadtverwaltung, die die Maßnahme angestoßen haben und durchführen, der Nachvollzug der Entscheidungen. „Die Akzeptanz des LORSCH STEP 2030 steht in engem Zusammenhang mit der Transparenz seines Entstehungsprozesses“, wissen die Verantwortlichen in dem Frankfurter Büro, das Martin Fladt leitet. Fladt weiß, dass die „kommunale Beteiligung immer ein Gradmesser der Stimmung in einer Kommune ist“ und zeigte sich dahingehend sehr zufrieden von dem Einstiegstermin vor drei Monaten.

Doch natürlich wird sich bei weitem nicht jeder individuelle Wunsch verwirklichen lassen. „Beteiligung birgt immer die Gefahr, Verdruss zu erzeugen“, stimmen die Frankfurter Städteplaner zu. Wer sich engagiert, hat entsprechende Erwartungen. Und selbstverständlich werden die Mittel nicht für alles ausreichend. Jedoch: „Dass gute Stadtentwicklung immer aus teuren Großprojekten besteht, ist ein Irrglaube“, weiß Fladt. „Oft reichen schon kleine Interventionen, um eine große Wirkung zu erzielen.“ In diesem Sinne sind die Initiatoren des LORSCH STEP 2030 mehr als gespannt auf die weitere Beteiligung der Bevölkerung und deren Vorstellungen von einer guten gemeinsamen Zukunft in Lorsch.

Die zwei weiteren Termine der Bürgerbeteiligung sind wie folgt:

Mittwoch, 26. September  2018, 17 Uhr:

Rundgang , anschließend Workshops. Treffpunkt am Alten Rathaus, anschließend (ca. 18.30 Uhr)  Workshops zur Entwicklung von Zielen und Projekten in der Nibelungenhalle (Justus-Liebig-Straße 25

Mittwoch, 28. November 2018, 19 Uhr, Paul-Schnitzer-Saal im Museumszentrum:

Präsentation aller Projekte und Bestimmung von Prioritäten und Gesamtkonzept