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Pressemeldungen

 

Konsum oder Kultur: Beides genießen!

Der Countdown läuft und schon wird in der Innenstadt sichtbar: Der Frühlingsmarkt kommt! Und mit ihm das Bienen- und Dichterfest. Die Stundenleser üben schon mal ihre Gedichte, die Lorscher Ballettratten und Tanzmäuse ihre Bühnendarbietungen. Die Gastronomen bereiten sich auf den Sonder-Ansturm vor und der Betriebshof krempelt die Arme gleich mal doppelt hoch. Denn außer dem üblichen Fest werden auch noch die Pfingstrosentage gleich mitveranstaltet und die Marktzeile zieht sich bis zur Evangelischen Kirche, wo sich der zur Zeit prächtig blühende Pfingstrosengarten befindet.

Lorscher Institutionen zeigen Flagge

Erstmal verbindet sich der Heimat-und Kulturverein in größerem Stil mit dem ersten Lorscher Stadtfest im Jahr: Im Foyer des Paul Schnitzer-Saales werden mit vielen Ständen und Präsentationsformen die zahlreichen, spannenden Vereins-aktivitäten vorgestellt – neue Mitglieder sind hoch willkommen!

Mit der Lorscher Nähschule bringt sich eine weitere Lorscher Institution in das Fest ein. Kein Skandal (wie bei der Tabak-Kerb), sondern in der Tat himmlische Kräfte (nämlich der Wind) sorgten dafür, dass es weitere praktisch-bunte Taschen dieses Mal aus Frühlingsmarkt-Bannern gibt. „Wiederum ist die Anzahl leider begrenzt“, heißt es aus dem beauftragenden Kulturamt. „Der Abverkauf beginnt am Samstagmorgen um 11 Uhr – solange der Vorrat reicht.“ Zur Erinnerung: Die ersten Banner-Taschen am Weihnachtsmarkt 2016 waren innerhalb von 20 Minuten ausverkauft.

Eng werden dürfte es auch beim Poetry-Slam des Jugendrates, der wieder im Gewölbekeller des Museumszentrums stattfindet (Samstag, 20 Uhr). Der Ort passt einfach zu gut zu dem Lyrik-Marathon der Jugend. Der Keller ist ein perfekter Rahmen für die dynamische Veranstaltung, die manch überraschende Einblicke in die eine oder andere Seele bieten dürfte.

Machen auch mit: Kirchen und Geflüchtete
Beide Kirchen rahmen das Geschehen ein. Schon um 8 Uhr (bis 14 Uhr) am Samstag beginnt der Flohmarkt an der Katholischen Pfarrkirche. Und am Samstagabend um 17 Uhr krönt ein Konzert in der Evangelischen Kirche die dortigen Pfingstrosentage.

Dass auch eine Gruppe Eritreer unter Leitung von Aster Walter wieder beim Bienen- und Dichterfest dabei ist, freut die Markt-Organisatorinnen: „Indem die Geflüchteten ihre beliebten Speisen und frisch gerösteten Kaffee anbieten, drehen sie die Situation um: Die Fremden geben uns etwas von ihrer Kultur mit.“

Konsum oder Kultur? – Beides genießen!

Derart gestärkt können sich die Gäste am Sonntagnachmittag in den Offenen Sonntag des Einzelhandles stürzen, der ebenfalls bestens gerüstet ist. Darüber hinaus: „Der Markt ist nicht nur proppenvoll, sondern wir haben auch wieder auf besonders schöne, wertige Stände geachtet“, stimmt das Kulturamt aufs Stöbern und Bummeln ein. Alternativ kann man sich an Lyrik laben oder aber Pfingstrosen in Aquarell sowie in Natur genießen und erwerben. Und sogar der Tabakschuppen hat kostenlos geöffnet – „Unmöglich zu sagen, wo man zuerst hin soll“, sagt Kim Brunner, im KULTour-Amt federführend für die Marktorganisation zuständig. „Und unmöglich, alles aufzuzählen.“ Ein Herzstück des Marktbetriebes ist sicherlich die Bühne am Alten Rathaus, wo an beiden Tagen ein Programm aus Musik und Tanz geboten wird. „Von Blasmusik bis Rap, von Lorscher Akteuren bis zur bewährten Groove Generation hoffen wir einen Bogen für möglichst alle Gäste gespannt zu haben und freuen uns, wen diese zahlreich kommen. Wir sind bestens vorbereitet!“

Lorscher Frühlingsmarkt mit Bienen- und Dichterfest und Pfingstrosentagen zwischen Stadthaus und Palais von Hausen, Altem Rathaus und Evangelischer Kirche, am 12. und 13. Mai, jeweils ab 11 Uhr

Der Tabakschuppen – Muse-um des Tabakanbaus ist am Sonntag, den 13. Mai, von 11 – 17 Uhr für jedermann zu-gänglich und kostenlos zu besichtigen.