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„Den Stein der Weisen wollt‘ ich finden“

Steine sind ja so eine Sache. Man hat sie nicht gerne im Schuh, legt sie aber durchaus gerne mal dem einen oder anderen in den Weg. Sie sind Symbol für die Ewigkeit, aber auch für unmenschliche Härte. Sie sind prächtig und kostbar, wenn es sich um Edelsteine handelt oder grau und unbeweglich als Felsen. Trotz ihrer Härte, die in der Natur alles übertrifft, ist es doch so, dass jeder Stein vom steten Tropfen des weichen Wassers am Ende ausgehöhlt und geschliffen wird.

Der Leseschwarm hat nach Wolken und Bäumen nun die Steine zum dritten Thema seiner insgesamt vier Gedichte-Lesungen in diesem Jahr auserkoren.

Dazu wird man nach „Asturien“ gehen, in das Wohnviertel, das südlich der Heppenheimer Straße vor der Kreuz- und Glockenwiese am östlichen Stadtrand liegt. Denn der dortige Oleanderplatz, am Ende der Oleanderstraße gelegen, ist von Steinen gesäumt. Wie immer sind es zwei mal dreißig Minuten, in denen der wechselnde Vortrag der sechs Lorscher Lyrik-Liebhaberinnen und –Freunde stattfindet. Ursula Ullrich sagt in ihrer launige Einführung dazu: „Viele Dichter haben sozusagen Steine in Verse gepackt. Wir haben versucht, die besten Stein-Gedichte für Sie auszuwählen, wie immer bunt gemischt: Lange und kurze, gedankenschwere und leichtverdauliche, ernste und heitere, aber alle sind sie schön und gut – davon sind wir felsenfest überzeugt.“

Wer den Leseschwarm kennt und die Liste der ausgesuchten Autoren, kann daran keinen Zweifel haben: Heinrich Heine, Nelly Sachs, Konstantin Wecker, Joachim Ringelnatz, Bert Brecht, Marjana Gaponenko, Reiner Kunze, Heinz Erhardt, Jan Wagner oder Frederik Vahle sind eine Auswahl daraus. Wiederum sind zwei Leseschwarm–Mitglieder mit eigenen Gedichten vertreten. Renate Heidler und Elmar Ullrich.
Sollte es regnen, findet die Veranstaltung in der Zehntscheune statt. Dass neben Granit und Basalt, der Backstein oder Grabstein und auch der Gallenstein oder gar der Zahnstein zur Sprache kommen, zeigt, wie gründlich die sechs Aktiven nach allem möglichen Gestein, Geröll, nach dem Stein der Weisen und vielleicht auch nach dem einen oder anderen Stein des Anstoßes gegraben haben …

Leseschwarm –
Unstete Lyriklesung für Kulturschwärmer 2018

Dem Leseschwarm gehören an: Alice Schnitzer, Renate Heidler, Heidrun Scheyhing, Walter Wolfgarten, Ursula Ullrich, Elmar Ullrich.

-   Mittwoch, den 18. Juli
„Den Stein der Weisen wollt‘ ich finden - Gedichte mit Steinen; Oleanderstraße in „Asturien“. Bei Regen im Schaudepot Zehntscheune.

-   Mittwoch, 29. August
„Ich weiß einen Stern…“ - Gedichte mit Sternen; auf der Wiese vor dem Martin-Luther-Haus. Bei Regen im Martin-Luther-Haus.

Beginn: Immer 19 Uhr.
Es wird kein Eintritt erhoben.