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Gedichte mit Wolken

Kaum ist das Bienen- und Dichterfest vorbei, fliegt der Leseschwarm für dieses Jahr erstmals aus und bringt im Rahmen des Bienen- und Dichterprojektes mehr Poesie für dieses Jahr mit. Am Mittwoch um 19 Uhr dreht sich auf dem Gelände des Weltkulturerbes bei der beliebten Lyriklesung alles um die Wolken. Die siebte Ausgabe des Leseschwarms widmet sich nämlich an vier Abenden zwischen Mai und August vier großen Naturphänomenen: „Gedichte mit Wolken“, „Gedichte mit Bäumen“, „Gedichte mit Sternen“, „Gedichte mit Steinen“ sind diese überschrieben. Der ideale Platz für den Wolken-Auftakt schien den sechs Poesiekennerinnen und -experten der Klosterhügel, “von wo aus man einen herrlichen, freien Rundumblick in den Himmel hat“, war man sich einig. Die Verwaltung der Schlösser und Gärten spielt gerne mit. Das KULTour-Amt organisiert wie stets den Abend.

Schon die Gedichte-Titel lesen sich vielschichtig wie eine dicke Wolkendecke: Von leisen und von weißen Wolken ist hier die Rede, von Vogelwolken und von Wolkenkuckucksheim, von Wolkentheater und Wolkenbildung. Josef Guggenmoos behauptet, dass, wäre die Wolke ein Kissen, er bäuchlings darauf läge, um runterzuschauen. Herrmann Claudius hingegen sieht die Sache esoterischer: „Wolken sind Gedanken, die am Himmel stehn.“ Unheilschwanger sind die Wolken bei Mascha Kalkéko: „Grau ist die Wolke, die so rosig war“ heißt es in ihrem „Sonett in Moll“. Wohingegen Ringelnatz auf die ihm typisch schalkhafte Art rät. „Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß.“

Auffällig ist bei der Gedichte-Liste für den 16. Mai, dass dieses Mal auch viele eher unbekannte Autoren dabei sind. Daneben reüssiert neben der bewährten Leseschwärmerin Renate Heidler ein weiteres Schwarmmitglied als Poet, nämlich Elmar Ullrich, von dem ein Haiku über Wolken-Variationen vorgetragen werden wird.

Wie stets beginnt der Leseschwarm am Mittwoch, dem 16. Mai, um 19 Uhr. Sollten gar zu viele Wolken am Himmel hängen oder diese gar platzen, findet die Veranstaltung (bei Regen nämlich) im Paul-Schnitzer-Saal statt. Der Eintritt ist frei.

Leseschwarm –
Unstete Lyriklesung für Kulturschwärmer 2018

Dem Leseschwarm gehören an: Alice Schnitzer, Renate Heidler, Heidrun Scheyhing, Walter Wolfgarten, Ursula Ullrich, Elmar Ullrich.

-   Mittwoch, 16. Mai
„…war einer Wolke, die ich lange sah“ - Gedichte mit Wolken; auf dem Kloster-hügel. Bei Regen im Paul-Schnitzer-Saal.

-   Mittwoch, 13. Juni
„Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden“-Gedichte mit Bäumen; im Vogelpark Birkengarten. Bei Regen ebendort in der ehemaligen Gaststätte.

-   Mittwoch, den 18. Juli
„Den Stein der Weisen wollt‘ ich finden - Gedichte mit Steinen; Oleanderstraße in „Asturien“. Bei Regen im Schaudepot Zehntscheune.

-   Mittwoch, 29. August
„Ich weiß einen Stern…“ - Gedichte mit Sternen; auf der Wiese vor dem Martin-Luther-Haus. Bei Regen im Martin-Luther-Haus.

Beginn: Immer 19 Uhr.
Es wird kein Eintritt erhoben.