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STADT UND BÜRGERbüro

 

Lorscher Tasse, die V.

Wie nach den vier Jahreszeiten noch eine kam

„Eigentlich war ja Schluss“, sagt Gabi Dewald vom Lorscher KULTour-Amt. Angefangen hatte man die Reihe der „Lorscher Tassen“2012 mit der Wintertasse. Sie war eigentlich gedacht, die Leute für das Blaue Weihnachtswunder“ zu begeistern, die neue Form des Lorscher Weihnachtsmarktes. Aus dem Erlös der Tasse wurde die erste Tranche der blauen Buden mit finanziert.

Die Tassen kamen gut an. „Also produzierten wir die Frühlingstasse. Danach kamen Sommer und Herbst dran.“ Die Vorlagen stammen alle von der Illustratorin Trixi Blech. Sie zeigen Lorsch, wie man es bis dahin nicht kannte, aber vielleicht erträumte: von haushohen Glockenblumen umstanden, von bunten Drachen überflogen, von wildlockigen Engeln umschwebt. „Die Leute fingen an, die Tassen zu sammeln.“ Jetzt, wo die Wintertasse ausverkauft ist, häufen sie die Anfragen, ob man diese nicht neu auflegen könne.

„Und als wir dachten: ‚Das war’s jetzt!‘, da war da noch das Aquarell von Lauresham. Schon auf Bannern und Postkarten hatte es die Leute unwahrscheinlich angesprochen.“ Man ahnt das Ende: Jetzt, zum Weihnachtsmarkt, gibt die Lorsch-Tasse Nr. 5, die Lorsch zeigt, wie es im Frühmittelalter ausgesehen haben könnte und noch Lauresham hieß. Samt Ochsen und Schweine, Bienenkörbe, Schafe und Hühner und der blauen Bergkette des Odenwaldes im Hintergrund. Die Lauresham-Tasse eben.

Wie ihre Vorgängerinnen ist die Tasse von KAHLA Porzellan Thüringen   bei Jena produziert. Die Form, entworfen von der Designerin Barbarara Schmitt, erhielt vor Jahren den begehrten Red Dot Award. Das Bild ist mittels einer Unterglasurtechnik mit dem Porzellan verschmolzen, weshalb die Tasse spülmaschinenfest und selbstverständlich lebensmittel- und säurebeständig ist.

„Die Tassen sind zu liebenswürdigen Botschafterinnen unserer Stadt geworden. Sie sind einmalig und extra für uns produziert. Zu ihrer zuverlässigen, unkomplizierten Handhabung, kommt die detailreiche Gestaltung. Obwohl sie für unsere Stadt werben, sind es keine Werbe-, sondern Künstlertassen in limitierter Auflage. Sie schmücken bereits viele Tische in Lorsch, aber auch anderenorts, nicht zuletzt im Ausland. Sie sind ein ganz besonderes Sammelobjekt geworden, weit über ein übliches touristisches Souvenir hinaus. Sie spiegeln darüber hinaus die Architektur und die großen kulturellen Themen der Stadt wieder mit dem Weltkulturerbe, aber auch mit dem Tabak, dem Bienen- und Dichterprojekt oder dem Paeoniengarten“, ist man im KULTour-Amt der Stadt stolz auf die ungewöhnliche Produktreihe. Trotzdem soll die Lauresham-Tasse den Schlussstein setzen. Damit hat man ab dem Weihnachtsmarkt die Gelegenheit, die fünfte und letzte der Lorsch-Tassen zu erwerben.

Preis: 14,90 € (im Karton mit farbig passendem Seidenpapier verpackt und einem hübschen Produktflyer versehen).

Zu haben im KULTour-Amt Lorsch, und nach dem Weihnachtsmarkt bei La Cuisine naturelle, im BIZ und in der Tourist-Info NibelungenLand.

Die Lorsch-Tassen gibt es im Moment mit den Motiven Frühling, Sommer, Herbst und Winter und nun auch mit dem Freilichtlabor Lauresham als Motiv.

Design: Barbara Schmitt.
Dekor: Trixi Blech.
Material: Porzellan, Unterglasurfarbe, Transparentglasur, bei 1400C eingebrannt. Spülmaschinenfest, lebensmittel- und säurebeständig. Produziert bei KAHLA Thüringen Porzellan.