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Pressemeldungen

 

Parkscheinautomaten können jetzt mehr

Auch wer’s nicht exakt passend hat, bekommt jetzt Parkscheine

Die vierzehn neuen Parkscheinautomaten in der Lorscher Innenstadt wurden jetzt auf Beschluss des Magistrates hin umgerüstet. Zunächst war es nur möglich, die Parkgebühr mit passenden Cent-Stücken zu zahlen: Nach der kostenfreien ersten Stunde (über die Funktion mit der großen grünen „Brötchentaste“ anzuwählen) wurde bislang nur genau „abgezähltes Geld“ in Form von 10, 20 oder 50 Cent angenommen.

Auf Wunsch der Parkenden ist es nunmehr aber auch möglich, bei fehlendem Münzgeld, die fällige Gebühr für die zweite Stunde mit einem Euro-Stück zu begleichen, mit zweimal 50 Cent oder auch mittels eines 50-Cent-Stücks und zwei 20-Cent-Stücken. In all diesen Fällen handelt es sich jedoch um „Überzahlungen“. D.h. die Automaten wechseln nicht und geben deshalb auch das überschüssige Geld nicht mehr heraus. 2-Euro-Stücke nehmen die Automaten auch zukünftig nicht an.

 

Probephase beendet – Parkscheinautomaten in Lorscher Innenstadt in Betrieb

Handel und Gastronomie begrüßen die Umstellung und erstatten Gebühren zurück

Nach einer mehrwöchigen Probephase sind in der Lorscher Innenstadt nun insgesamt vierzehn Parkscheinautomaten dauerhaft in Betrieb. Montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 19 Uhr und an Samstagen bis 16 Uhr wird ein Parkticket nötig. Die Parkscheibe gilt nicht länger.

Stadtverwaltung, Einzelhändler und Gastronomen sind sich einig: Trotz der Umstellung auf Parkscheine hat sich nichts verschlechtert. Vielmehr sind für die Gäste und  für die Lorscher Innenstadt einige Vorteile hinzugekommen. Denn die erste Stunde bleibt frei, hier reicht ein Druck auf die große grüne sogenannte „Brötchentaste“. Und eine zweite Stunde Parken wird möglich.

Monika Graf, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Einzelhandel, betont die auch aus Sicht der Händler positive Regelung, insbesondere durch die Beibehaltung der kostenlosen ersten Stunde. Zudem hebt Graf eine Serviceleistung für die Kundinnen und Kunden hervor: „Wer noch eine zweite Stunde stehen bleiben möchte, der kann das für kleines Geld tun und bekommt in inzwischen fünfundzwanzig Geschäften bei einem Einkauf die Gebühren zurück.“

Auch Bürgermeister Christian Schönung beobachtet, dass durch die Einführung der Automaten bereits eine wichtige Zielsetzung erreicht wurde: „Wir stellen fest, dass vor allem das Dauerparken eingeschränkt wurde und dadurch mehr Parkmöglichkeiten für die Kundinnen und Kunden bestehen. Wir sind überzeugt, dass die gemeinsam erarbeitete Lösung für die Entwicklung der Innenstadt und für die Geschäfte gut ist: Die kostenfreie erste Stunde wird beibehalten und ein längeres Verweilen ist gegen eine geringe Gebühr möglichen.“

Friedel Drayß weiß als Bäcker um die Bedeutung des kurzfristigen kostenlosen Parkens. Ebenfalls Inhaber des Back- und Brauhauses möchte er jedoch auch einen längeren Aufenthalt der Besucher in der Gastronomie berücksichtigt wissen. Drayß hofft, dass die Gäste in der Innenstadt die Umstellung akzeptieren und rasch feststellen werden, dass mit dem Wechsel eine Entwicklung zum Besseren verbunden ist. Und Alexander Fehr, als Geschäftsführer des Back- und Brauhauses nah am Kunden, ergänzt, dass vor allem Touristinnen und Touristen  das neue System besser verstehen. „Vorher haben unsere Gäste häufig Strafzettel bekommen, ohne zu wissen warum. Diese Verärgerung fällt nun weg, was eindeutig  positiv für uns ist!“

Alle Beteiligten haben vereinbart, dass man die Entwicklung weiter sorgsam beobachten und bei Bedarf mit Anpassungen reagieren wird. Dass dies möglicherweise schon zeitnah geschehen könnte, scheint nicht ausgeschlossen. Nach mehrfachen Rückmeldungen von Parkenden wird derzeit der Aufwand geprüft, der notwendig ist, damit die Parkscheinautomaten auch Ein-Euro-Münzen annehmen.