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Wie weiter mit Tempo 30?

Expertengespräch prüft Umsetzung der ADFC-Forderung

Ende 2015 hatte die Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) der Stadtverwaltung eine Unterschriftensammlung überreicht. Bürgerinnen und Bürger hatten sich darin für eine Senkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h ausgesprochen. Dabei hatten sie vor allem die Heppenheimer Straße, die Nibelungenstraße sowie die im Umbau befindliche Hirschstraße im Visier. Jetzt gab es zu dieser Petition für die beiden ersten Straßen ein gemeinsames Gespräch mit Vertretern des ADFC, der Stadt Lorsch und dem Verkehrsberater der Polizeidirektion Heppenheim.

Die Forderung nach mehr Sicherheit für Radfahrer und die diesbezügliche Tempo 30-Forderung wurde zunächst von der Heppenheimer Polizei und der Lorscher Verkehrsbehörde vor Ort überprüft. Dazu kam die Auswertung der Unfälle in Lorsch (2010 – 2015). Aus dieser resultieren jedoch weder Unfallschwerpunkte, noch nennenswerte Unfälle mit dem Rad.

Das nach der Ortsbegehung erfolgte gemeinsame Gespräch mit den Mitgliedern des ADFC, ergab für die beiden besprochenen Straßen Unterschiedliches: In der Heppenheimer Straße ist aufgrund deren Charakter und vor allem auch bzgl. der Straßenbreite Tempo 30 denkbar. Das in diesem Jahr startende Gesamtkonzept für den Radverkehr in Lorsch soll diese Möglichkeit mit einbeziehen. Was Änderungen in der Nibelungenstraße betrifft, sollen nach Meinung der Verkehrsbehörde zunächst weitergehende Verkehrsdaten erhoben werden, wie bspw. Verkehrsaufkommen, durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeiten etc.

Der nächste Schritt, der eine mögliche Umsetzung der Tempo 30-Forderung mit sich bringt, ist nun das für 2016 avisierte  Radverkehrskonzept der Stadt Lorsch in Zusammenarbeit mit der Uni Darmstadt/Abt. Verkehrswesen. Mit Spannung wird deshalb von allen Gesprächsteilnehmern das Ergebnis erwartet