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25 Jahre Patenschaft mit Thal

Lorscher Abordnung wurde herzlich begrüßt

Lorsch pflegt traditionell seine Kontakte nach Europa und hat aus diesem Grunde nicht nur Partnerstädte (Le Coteau/F und Zwevegem/B), sondern auch Patenstädte. Und während die ersten beiden in Westeuropa angesiedelt sind, liegen die beiden letzteren deutlich östlich von Lorsch: nämlich Giebau in Tschechien und Thal, das einst zur DDR gehörte. 1990 wurde hier der entsprechende Freundschaftsvertrag unterzeichnet.

Aus Anlass dieses silbernen Jubiläums machten sich jetzt fünf Lorscher Abgesandte unter Führung von Bürgermeister Christian Schönung und der Stadtverordnetenvorsteherin Christiane Ludwig-Paul auf nach Thal. Die thüringische Gemeinde liegt etwa 260 km von Lorsch entfernt im Wartburg-Kreis in der Nähe von Eisenach. Unter den Lorscher Teilnehmenden waren auch Ehrenstadtrat Heinrich Ludwig, einer der Gründungsväter dieser Patenschaft, CDU-Vorsitzender und Stadtverordneter Olaf Jünge sowie Elmar Ullrich als Vertreter des Partnerschaftsvereins.

Ortsteilbürgermeister Bernd Seidel und Hans-Joachim Ziegler, Bürgermeister der Stadt Ruhla (zu der die Gemeinde Thal gehört) sowie weitere Mitglieder des Ortsteilrates bzw. Stadtrats und des Heimatvereins begrüßten die Gäste im sehenswerten Heimatmuseum von Thal. Der frühere Bürgermeister Karl-Josef Backhaus erinnerte in seinem Redebeitrag an die Begründung der Patenschaft zwischen Lorsch und Thal.

Einer Empfehlung des hessischen Städte- und Gemeindebundes folgend, hatte sich auch die Stadt Lorsch nach der Wende um eine Partnerschaft mit einer Stadt oder Gemeinde in der ehemaligen DDR bemüht. Man sollte diesen beim Aufbau der neuen notwendigen Verwaltungsstruktur mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Es entwickelten sich zwischen Lorsch und Thal gute Beziehungen auf kommunalpolitischer, privater und Vereinsebene. Das Goldene Buch der Gemeinde Thal verzeichnet vor allem Besuche der Freiwilligen Feuerwehr, des Partnerschaftsvereins, der Frauenunion und des Männergesangsverein.

Zum 25-jährigen Bestehen der Patenschaft hatte man ein interessantes Besuchsprogramm der Sehenswürdigkeiten in und rund um die ehemalige Bäderstadt Thal ausgearbeitet. Heimatstube, Tropfsteinhöhle, Tabakpfeifenmuseum, der zauberhafte Freizeitpark „mini-a-thür“, das riesige Schwimmbad (in dem der Lorscher Bürgermeister vorbildlich „baden ging“) und vor allem das Scharfenburgfest boten u.a. Anlässe zu vielen Gesprächen mit Thaler Bürgerinnen und Bürgern. Auf besonderes Interesse stieß bei der Lorscher Delegation auch das ehemalige Kloster in Thal (Kloster Weißenborn genannt). Dieses wurde im Verlauf der Reformation aufgelöst, der letzte Prior wurde der erste evangelische Geistliche der Gemeinde.

Man war sich bei dem Treffen einig, dass die Beziehungen zwischen Thal und Lorsch weitergeführt und weiterentwickelt werden sollten. Mitglieder der Lorscher Feuerwehr haben bereits eine Einladung nach Thal für Anfang Oktober diesen Jahres erhalten. Auf sportlichem Gebiet wäre eine Begegnung von Tennisspielern denkbar, da Thal über einen aktiven Tennisclub verfügt. Und im Lutherjahr 2017 wäre es naheliegend, eine Fahrt zur Wartburg gegebenenfalls mit dem Besuch Thals durch einen Lorscher Chor zu verbinden, um die lebendige Patenschaft zwischen den beiden Städten weiter zu entwickeln.

Bild: v.li.: Stadtverordnetenvorsteherin Christiane Ludwig-Paul, Ehrenstadtrat Heinrich Ludwig, Mitglied des Ortsteilrat Thal Harry Schrön, Bürgermeister Christian Schönung, Leiterin der Heimatstube Thal Adelheid Schulz, CDU-Vorsitzender und Stadtverordneter Olaf Jünge, Ortsteilbürgermeister Bernd Seidel, Sabine Seidel, Elmar Ullrich als Vertreter des Partnerschaftsvereines  Foto: Stadt Lorsch 
Bild: v.li.: Stadtverordnetenvorsteherin Christiane Ludwig-Paul, Ehrenstadtrat Heinrich Ludwig, Mitglied des Ortsteilrat Thal Harry Schrön, Bürgermeister Christian Schönung, Leiterin der Heimatstube Thal Adelheid Schulz, CDU-Vorsitzender und Stadtverordneter Olaf Jünge, Ortsteilbürgermeister Bernd Seidel, Sabine Seidel, Elmar Ullrich als Vertreter des Partnerschaftsvereines
Foto: Stadt Lorsch