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Die Königshalle zum Aufessen

Erstklässlerin bringt einmaliges Exponat

Große Augen gab es diese Woche im Lorscher KULTour-Amt. Mit etwas Verspätung, aber deshalb mit umso mehr Feuereifer, steuerte die 7-jährige Antonia noch eine ganz besondere Nachahmung der karolingischen Königshalle bei für die am Samstag eröffnete Sonderausstellung „Des is unser Kabellsche. Ein Welterbe im Spiegel der Volkskunst“. Und zwar eines aus Schokoladenteig zum Aufessen.

Dem überraschten KULTour-Amts-Team erklärte die junge Bäckerin, sie habe dieses mit Unterstützung ihres Vaters zusammengerührt, gebacken, ausgeschnitten und verziert. Nach einem Probebacken sei dies der zweite Versuch. Man war sich einig, dass dieser ganz außerordentlich gelungen sei.

Leider sprach die Haltbarkeit des Exponates dagegen, das Kuchen-Kabellsche in die Ausstellung im Museumszentrum zu integrieren. Nach gebührender Bewunderung wurde es deshalb im KULTour-Amt kurzerhand verspeist. Die kleine Künstlerin war darüber nicht sonderlich traurig, sondern schmauste fleißig mit. Es ist zu vermuten, dass sie sich bei Bedarf mit ihrem Bäcker-Vater ein neues Schokoladenkuchen-Kabellsche backen wird. Das KULTour-Amt dankte nach der karolingischen Stärkung daraufhin Antonia sowohl aus künstlerischer sowie aus kulinarischer Sicht sehr herzlich. Ein Foto der köstlichen Nachahmung soll in die Ausstellung integriert werden.

Antonia und "ihre" Königshalle. 
Antonia und "ihre" Königshalle.

Die Ausstellung „Des is unser Kabellsche. Ein Welterbe im Spiegel der Volkskunst“ ist noch bis zum 1. März 2015 geöffnet (DI bis SO, 10 – 17 Uhr, Museumszentrum, Nibelungenstraße 35).