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„Alla hopp! – Dann halt net!“

Lorsch wird keine „alla hopp!“-Kommune, erhält aber 10 000 €

Unter die Top 25 hat es Lorsch geschafft. Doch zu den 18 Gemeinden, die jetzt tatsächlich „alla hopp!“-Kommunen wurden, zählt die Klosterstadt dann doch nicht. Denn insgesamt hatte es 127 kommunale Mitbewerber in der Metropolregion Rhein-Neckar gegeben, die sich bei der Dietmar Hopp Stiftung um eine der 18 alla hopp!-Bewegungs- und Begegnungsanlagen im Gesamtwert von 40 Millionen Euro beworben hatten. Doch immerhin ist Lorsch unter den 7 benannten Nachrückern: Sollten von den ausgewählten Gemeinden wieder Erwarten welche die alla hopp!-Anlage doch nicht umsetzen können, kommen diese Nachrückern zum Zuge. Als zusätzliche Anerkennung erhielten diese 7 Nominierten jetzt je 10 000 € für ihre lokale Vereinsförderung. Ein mehr als großzügiges Trostpflaster, wie allgemein befunden wurde.

Bis zum Herbst 2013 konnten sich Städte und Gemeinden zwischen Bad Bergzabern und Lorsch, Grünstadt, Sinsheim und Walldürn bewerben. Danach erfolgte ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Die Bekanntgabe der mit Spannung erwarteten Entscheidungen erfolgte jetzt, am Donnerstag, den 5. Juni, im Mannheimer Luisenpark. Dorthin hatte Dietmar Hopp die 25 bestplatzierten Bewerber eingeladen, ohne dass die 18 endgültigen Gewinner vorher bekannt gewesen wären: Wer von ihnen würde schließlich alla hopp!-Standort werden, wer nicht?

Der Lorscher Bürgermeister, Christian Schönung, hatte gleich zwei für seine Bewerbung repräsentative Begleitpersonen dabei: Die 9jährige Ella Wachtel und den 75jährigen Werner Adrian. Denn die alla hopp!-Anlagen sollen ja vor allem eine Brücke zwischen den Generationen bauen, also generationsübergreifende Begegnungs- und Bewegungsstätten sein. Gemeinsam nahm die Lorscher Abordnung deshalb die Hopp-Absage sportlich und freute sich, dem Ziel doch so nahe gekommen zu sein. Und natürlich über den 10 000-Euro-Scheck. Über dessen Verwendung wird nun gründlich beraten werden.

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde vor 19 Jahren gegründet. Der Mitbegründer der SAP, Dietmar Hopp, ermöglicht mit deren Geldern seither gemeinnützige Projekte. Die alla hopp!-Anlagen sind die bisher größte und wohl auch außergewöhnlichste Förderaktion. „Ich möchte Jung und Alt motivieren und einladen, sich auf den alla hopp!-Anlagen zu begegnen und gemeinsam zu bewegen. Ich glaube, dass Sport eine hervorragende Möglichkeit ist, um Brücken zwischen Generationen zu bauen“, sagte Hopp dazu anlässlich der Bekanntgabe der Vergabe–Entscheidungen. „Wir haben unser Ziel erreicht, die Anlagen über die gesamte Metropolregion verteilen zu können“, so die Stiftung weiter. Als nördlichster Standort wurde die Lorscher Nachbargemeinde Bürstadt auserkoren. „Wir gratulieren den Bürstädtern herzlich dazu!“, so Bürgermeister Schönung.