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Pressemeldungen

 

Schluss mit lustig!

Stadt legt in Sachen Gassi-Problem nach

Nachdem die Stadtverwaltung vor zwei Wochen eine neue Kampagne gegen den Missstand der Verkotung öffentlicher Anlagen und des Stadtraumes durch nachlässige Hundehalter startete, will man dieser weiter Nachdruck verleihen. Man erinnert sich: Ende Januar hatte man mit Pressemeldungen, einer Plakatierungsaktion und dem massiven Verteilen von entsprechenden Flyern Hundehalterinnen und Hundehalter noch einmal deutlich auf deren gesetzliche Pflicht hingewiesen, den Kot ihrer Hunde im öffentlichen Raum aufzusammeln und zu entsorgen.

Neben ganz wenigen kritischen Rückmeldungen kam eine Welle von positiven Äußerungen aus der Bevölkerung. Einige Lorscher holten sich die kleinen Flyer oder auch Plakate selbst ab, um sie zu verteilen oder an ihren Grundstücken gut sichtbar aufzuhängen.

Daraufhin setzte die Stadt gerne die eingegangene Anregungen der Hundehalter um: Vier zusätzliche Gassi-Stationen wurden an neuralgischen Positionen neu aufgestellt. Am nördlichen Ende der Langwiese, am Kindergarten Viehweide, am Abzweig der Kulturachse  von der Odenwaldallee gen Osten und auf der alten Bensheimer Straße. Diese werden laufend mit Tüten bestückt, bzw. entsorgt. An den bisher bestehenden Stationen hat der Betriebshof im letzten Jahr 85 000 Gassi-Tüten verteilt und entsprechend entsorgt. Bei den Kosten schlägt bei weitem nicht nur das Material zu Buche: Der Einsatz des Personals und des Fuhrparks übertrifft dieses bei weitem.

Doch nun bittet man die Bürgerinnen und Bürger ebenfalls Konsequenz zu zeigen. Und diese kann nicht darin bestehen, dass man nach Gutdünken „wilde Deponien“ für gefüllte Tütchen einrichtet, wie etwa an der alten Bensheimer Straße geschehen. Ab der nächsten Woche werden die Ordnungshüter ihr wachsames Auge gezielt auf Hunde und deren Herrchen bzw. Frauchen werfen. Danach müsste man beginnen, gänzlich unbelehrbare Bürgerinnen und Bürger mit den dafür vorgesehenen  Bußgeldern zu belegen, sollte keine Besserung eintreten.

„Wir appellieren noch einmal an Ihre Einsicht“, so Bürgermeister Schönung. „Es ist Ihre Pflichten, die Hinterlassenschaften Ihres Hundes zu entsorgen. Das gehört zur Hundehaltung heutzutage dazu wie andere Selbstverständlichkeiten auch.“